Peter: „Ich bin der Judas der Movember-Bewegung“

Cooler Macker mit Schnauzer? Irrtum, Verräter an der Movember-Bewegung!

Cooler Macker mit Schnauzer? Irrtum, Verräter an der Movember-Bewegung!

27. Movember! Ich gehörte auch zu den Movember-Jüngern, aber ich bin zum Judas der Bewegung geworden. Und wie bei den meisten Tragödien spielt auch hier eine Frau die entscheidende Rolle: meine Frau. Kaum zeigte sich das subnasale Haargeflecht, da musste ich zum Schwangerschafts-Vorbereitungskurs für Paare (ja, da müssen heute alle Männer hin, ob sie wollen oder nicht. Aber das ist ein anderes Thema)

Meine Liebste sah mir eher lieblos in die Augen und sagte: Entweder der Bart kommt weg oder gleich der ganze Kopf. Gut, sagte ich, ich nehme die kleine Lösung. Ich muss sagen: Es war hier die richtige Entscheidung.  Ein ganzes Wochenende musste ich hecheln, stöhnen, pressen, dabei in die Gesichter wildfremder, entsetzter Frauen und Männer grimassieren. Ein ambitionierter Schnauzbart  hätte mich da den Restbestand Würde gekostet, man sieht sich ja immer zweimal im Leben (Kreissal?).

Ich gebe zu: Ich war ja auch nie ein großer Anhänger von Schnauzbärten, ganz im Gegenteil. Ich hab das nur für die globale Männergesundheit getan, für dich, für mich, für uns. Aber ich habe geloost. Das kommt vor.  Aber es gibt ja immer noch mehr als 10 MensHealther, die durchhalten. Chapeau!

Gruß, Peter

Blogger des Tages: Peter Schneider (40), Redaktionsleiter Online, ist überzeugter Kinnansatzbartträger seit 1994 und bisher mit großen Ressentiments gegen Schnauzbärte aller Art, Nichtsdestotrotz will er helfen beim Kampf gegen Prostatakrebs und dabei auch mal sehen, wie es aussieht in dieser seltsamen haarigen, mit Schlagerstars verseuchten Welt.

 

 



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