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November ist Movember. Dann lassen sich jedes Jahr Millionen Männer auf der Welt einen Schnauzer (englisch: Mo) wachsen, um auf das Thema Gesundheitsvorsorge bei Männern aufmerksam zu machen – und um Spenden für die Prostatakrebsforschung zu sammeln. Da macht Men¹s Health natürlich mit: 14 Kollegen schreiben hier täglich über ihre Schnauzer-Fortschritte, über Reaktionen von Frauen und Freunde und über ihre Erfahrungen mit Urologen.

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Jan: “Woher kommt nur dieses miese Schnurrbart-Image?”

07. Nov 2012

Autor: Marco (Beiträge anzeigen)
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Jan: links ohne, recht mit Schnurre (nur zu sehen, wenn man dieses Bild vergrößert)

Jan: “David Arquette trägt Schnurri und sieht damit verdammt cool aus. Das will ich auch schaffen.”

7. Movember! Als ich versuchte Freunde vom Movember zu überzeugen, hagelte es Absagen. Kaum einer war bereit, sich für die gute Sache einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Woran liegt es nur, dass der einst so aristokratische Bart mit der Zeit so ein schlechtes Image bekommen hat? Schenkelbürste! Hippielippe! Pornobalken!

Viele der Helden meiner Kindheit sind überzeugte Schnurrbartträger: Charles Bronson, Freddy Mercury, Burt Reynolds, Rudi Völler. Alles knallharte Typen! Jippieh Brown der Mäusesherriff konnte sogar mit einer einzigen Bewegung seiner eisenharten Schnurrbarthaare einen ganzen  Apachenstamm von den Pferden fegen. Eigentlich sollte ich Schnauzbärte also mögen, trug selber aber nie einen.

Denn die Oberlippenbehaarung verkam mit der Zeit zum Pornostar-Accessoire, verschwand vorübergehend bis sich diese nervigen American Apparel Hipster vor ein paar Jahren den Schnurri als Ausdruck zur individuellen Hässlichkeit wählten. Keiner der “Sexiest Man Alive” der letzten zwanzig Jahre war Schnurrbartträger.

Dabei gibt es doch auch heute lässige Typen mit Schnauzer: Pitt, Depp und Bloom tauchen ab und an mit Schnurrbart auf. Denen verweigert keine den Gute-Nacht-Kuss (“bis Dezember, Schatz”) und keine Kassiererin schaut mitleidig auf deren Oberlippe (“süß Ihr Kleiner”). Ihr Geheimnis: Souveränität und Selbstbewusstsein.

Davon schaue ich mir diesen Monat was ab, denn wenn ich mir diese Namen da oben so durchlese, befinde ich mich diesen Monat in guter Gesellschaft. Noch werden Mo-Bros als Möchtegern-Schnauzerträger belächelt, aber das wird sich bald ändern! Wie ist eure Theorie zur Imagekrise des Schnurrbarts und wie kann man dem bloß Abhelfen?

Ich freue mich auf Eure Antworten, Euer Jan

PS. Wem ich von meinem neuen Bart-Style (oder vom Movember) überzeugt habe, der kann das gerne hier oder auf Facebook kundtun. Oder sich uns anschließen und auch noch beim Movember mitmachen. Oder Geld spenden – nämlich für die Prostatakrebsforschung.

Unser Blogger des Tages: Jan Mötting (38), Artdirektor unseres Schwesterblattes Women’s Health, wurde in der Kindheit stark geprägt durch den Oberlippenbart seines Lieblings-Onkels und den ultimativen Testosteron-Balken des „Magnum“-Darstellers Tom Selleck.

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