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November ist Movember. Dann lassen sich jedes Jahr Millionen MĂ€nner auf der Welt einen Schnauzer (englisch: Mo) wachsen, um auf das Thema Gesundheitsvorsorge bei MĂ€nnern aufmerksam zu machen – und um Spenden fĂŒr die Prostatakrebsforschung zu sammeln. Da macht MenÂčs Health natĂŒrlich mit: 14 Kollegen schreiben hier tĂ€glich ĂŒber ihre Schnauzer-Fortschritte, ĂŒber Reaktionen von Frauen und Freunde und ĂŒber ihre Erfahrungen mit Urologen.

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Attiq: “Mein Interview mit dem Movember-Monarchen”

02. Nov 2012

Autor: Marco (Beiträge anzeigen)
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Benefit-Praktikant Attiq: links ohne, rechts mit (etwas) Bart

Attiq: „Ich bin meinem Vorbild Don Corleone deutlich nĂ€her gekommen – natĂŒrlich nur was die Äußerlichkeit betrifft“

2. Movember! Gestern habe ich mich von meinem Dreitagebart getrennt – schließlich soll man ja glattrasiert in den Movember starten. Die ersten Reaktionen meiner Freunde folgten schnell: „Du siehst ja aus wie ein gerupftes Huhn“. Was sie wohl sagen, wenn erst der Schnauzer steht?
Übrigens hatte ich gestern auch die Gelegenheit mit dem GrĂŒnder vom Movember ein Interview zu fĂŒhren – ein Australier namens JC. Mehr wollte er mir partout nicht zu seiner Person sagen. Aber wenigstens hat er meine Fragen beantwortet.

Bis bald, Attiq

PS. Wem mein neuer Bart-Style gefĂ€llt, kann das gerne hier oder auf Facebook kundtun. Oder sich uns anschließen und auch noch beim Movember mitmachen. Oder Geld spenden – nĂ€mlich dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe.

Unser Blogger des Tages: Attiq Khan (22), Praktikant im Ressort Benefit, hat bisher noch nie Schnurrbart getragen, bekommt eine ungefÀhre Vorstellung wie er damit bald aussieht, wenn er an seine zahlreichen Onkels denkt.

Lieber JC, wie ist Movember entstanden?
Der Grundstein wurde im Jahr 2003 in Melbourne gelegt. Bei einem Bier in einer Kneipe hatte wir die Idee uns einen Monat lang den Schnurrbart wachsen zu lassen. So wollten wir auf die Notwenigkeit aufmerksam machen, zur Gesundheitsvorsorge zu gehen, um Prostatakrebs vorzubeugen.

Was hat Prostatakrebs denn mit SchnurrbÀrten zu tun?
Direkt haben Schnurrbart und Prostatakrebs nichts gemeinsam. Die Idee die dahinter steckt, ist Folgende: Ein Schnurrbart wirft bei Außenstehenden die Frage nach dem Warum auf.  Wenn dadurch ein GesprĂ€ch entsteht, kann der SchnurrbarttrĂ€ger ĂŒber das Thema Prostatakrebs  aufklĂ€ren. 

Wo in der Welt begeht man ĂŒberall den  Movember?
Seit dem Start in Melbourne, als 30 Leute mitmachten, ist die Zahl der Teilnehmer total gewachsen. Bis heute konnten wir in 21 LÀndern die Botschaft der mÀnnlichen Gesundheit verbreiten.

Wie viele Leute beteiligen sich 2012 an der Aktion?
Letztes Jahr haben sich ĂŒber 854.000 Mo- Bros und Mo-Sistas an der Aktion beteiligt. Und Geld fĂŒr den guten Zweck gesammelt. In Deutschland gehen die Spenden etwa an den Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Die Spendensumme belief sich 2011 auf etwa 92,9 Millionen Euro.

Warum bedarf Prostatakrebs besondere Aufmerksamkeit?
Prostatakrebs ist in vielen LÀndern der Welt eine der meist verbreitetste Krankheit unter MÀnnern. So auch in Deutschland, wo jÀhrlich bei 60.000 diese Krankheit diagnostiziert wird. Mehr als 11.000 sterben jedes Jahr an die Folgen des Krebses. Das entspricht mehr als einem Todesfall je Stunde.

 

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