Attiq: „Mein Interview mit dem Movember-Monarchen“

Benefit-Praktikant Attiq: links ohne, rechts mit (etwas) Bart

Attiq: „Ich bin meinem Vorbild Don Corleone deutlich näher gekommen – natürlich nur was die Äußerlichkeit betrifft“

2. Movember! Gestern habe ich mich von meinem Dreitagebart getrennt – schließlich soll man ja glattrasiert in den Movember starten. Die ersten Reaktionen meiner Freunde folgten schnell: „Du siehst ja aus wie ein gerupftes Huhn“. Was sie wohl sagen, wenn erst der Schnauzer steht?
Übrigens hatte ich gestern auch die Gelegenheit mit dem Gründer vom Movember ein Interview zu führen – ein Australier namens JC. Mehr wollte er mir partout nicht zu seiner Person sagen. Aber wenigstens hat er meine Fragen beantwortet.

Bis bald, Attiq

PS. Wem mein neuer Bart-Style gefällt, kann das gerne hier oder auf Facebook kundtun. Oder sich uns anschließen und auch noch beim Movember mitmachen. Oder Geld spenden – nämlich dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe.

Unser Blogger des Tages: Attiq Khan (22), Praktikant im Ressort Benefit, hat bisher noch nie Schnurrbart getragen, bekommt eine ungefähre Vorstellung wie er damit bald aussieht, wenn er an seine zahlreichen Onkels denkt.

Lieber JC, wie ist Movember entstanden?
Der Grundstein wurde im Jahr 2003 in Melbourne gelegt. Bei einem Bier in einer Kneipe hatte wir die Idee uns einen Monat lang den Schnurrbart wachsen zu lassen. So wollten wir auf die Notwenigkeit aufmerksam machen, zur Gesundheitsvorsorge zu gehen, um Prostatakrebs vorzubeugen.

Was hat Prostatakrebs denn mit Schnurrbärten zu tun?
Direkt haben Schnurrbart und Prostatakrebs nichts gemeinsam. Die Idee die dahinter steckt, ist Folgende: Ein Schnurrbart wirft bei Außenstehenden die Frage nach dem Warum auf.  Wenn dadurch ein Gespräch entsteht, kann der Schnurrbartträger über das Thema Prostatakrebs  aufklären. 

Wo in der Welt begeht man überall den  Movember?
Seit dem Start in Melbourne, als 30 Leute mitmachten, ist die Zahl der Teilnehmer total gewachsen. Bis heute konnten wir in 21 Ländern die Botschaft der männlichen Gesundheit verbreiten.

Wie viele Leute beteiligen sich 2012 an der Aktion?
Letztes Jahr haben sich über 854.000 Mo- Bros und Mo-Sistas an der Aktion beteiligt. Und Geld für den guten Zweck gesammelt. In Deutschland gehen die Spenden etwa an den Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Die Spendensumme belief sich 2011 auf etwa 92,9 Millionen Euro.

Warum bedarf Prostatakrebs besondere Aufmerksamkeit?
Prostatakrebs ist in vielen Ländern der Welt eine der meist verbreitetste Krankheit unter Männern. So auch in Deutschland, wo jährlich bei 60.000 diese Krankheit diagnostiziert wird. Mehr als 11.000 sterben jedes Jahr an die Folgen des Krebses. Das entspricht mehr als einem Todesfall je Stunde.

 



Mehr zu Movember-Blog
» Heiko: "In memoriam Freddy Mercury"
» Melanie: "Vielen Dank für diesen Movember, Jungs"
» Marco: "So lief mein MOrathon"
» Tag 0: Marco stellt die Mo-Bros von Men's Health vor
» Marco: "Das Movember-Finale"

Anzeige