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Heft 01/2012
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Style-Blog

Unser Style-Experte Uwe Maier, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von bungalow-gallery, schreibt hier ĂŒber modische Must-Haves, Kurioses und Stylisches

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Style-Blog - 08. Mai 2012

Fliege & Krawatte

Wie ihr merkt, ich kann’s nur immer wieder sagen: Get a tie! Ich komme wieder auf das Thema zurĂŒck, weil mir letzten am Hals meines Mitarbeiters mal wieder aufgefallen ist, dass auch die Fliege nicht unbeachtet bleiben ...

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Wie ihr merkt, ich kann’s nur immer wieder sagen: Get a tie! Ich komme wieder auf das Thema zurĂŒck, weil mir letzten am Hals meines Mitarbeiters mal wieder aufgefallen ist, dass auch die Fliege nicht unbeachtet bleiben sollte. NatĂŒrlich muss bei der Fliege, meiner Meinung nach, mehr beachtet werden: Wenn mein junger Mitarbeiter mit ACNE Jeans und TattooĂŒbersĂ€hten Armen zum Margiela Hemd eine Fliege bindet sieht das super aus. Stilbruch perfekt umgesetzt. Ich persönlich wĂŒrde außer zum Smoking auf die Fliege verzichten. Ich habe keine Tattoos und ich bin auch keine Zwanzig. Bei mir wĂŒrde die Fliege dann wieder als Statement oder Wiedererkennungsmerkmal a lĂ  Alber Elbaz funktionieren.
DafĂŒr binde ich mir allerdings viel zu gerne eine Krawatte um. Seide, Wolle, gestrickt, egal. Sieht immer gut aus und ich freue mich auch ohne Banklehre jeden Tag Krawatte tragen zu können. Falls mir danach ist.

Gruß,
Euer Uwe

Style-Blog - 28. Apr 2012

Standardisation!

Jobbedingt bin ich hotelmĂ€ĂŸig verwöhnt. Ich durfte dank meiner vorangegangenen Arbeitgeber schon frĂŒh in tollen Hotels wohnen und es gibt da einige, die ich gut finde. Keines ist allerdings so wie du, mein liebes Standard. Das ...

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Jobbedingt bin ich hotelmĂ€ĂŸig verwöhnt. Ich durfte dank meiner vorangegangenen Arbeitgeber schon frĂŒh in tollen Hotels wohnen und es gibt da einige, die ich gut finde. Keines ist allerdings so wie du, mein liebes Standard. Das Standard New York hat neben seinem hohen Standard einen kleinen Unterschied zu verzeichnen- es ist cool! Die meisten guten Hotels sind super im Service, ĂŒberwĂ€ltigend in der Ausstattung, liebevoll im Detail etc., aber sie sind nicht cool. Anders das Standard. Nicht zuletzt hat das auch mit der auf dem Rooftop liegenden Hausbar dem BOOM BOOM ROOM zu tun, um nicht vom hauseigenen Seaplane Stndair zu sprechen, welches einen bequem in die Hamptons und zurĂŒck fliegt.

Aber auch sonst ist das Standard immer wieder bemĂŒht, seinen Standard zu halten, coole Kunst- und Kulturaktionen begleiten seine Geschichte.

Ich freue mich schon sehr auf meinen Urlaub in ein paar Tagen, es geht nach New York und in die Hamptons. Ich werde allerdings bei Freunden wohnen. Mist.

Gruß,

Euer Uwe


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Style-Blog - 20. Apr 2012

Der perfekte Sommerschuh

Ich werde oft gefragt, was meiner Meinung nach der perfekte Anzug, die perfekten Jeans oder Ähnliches sei. Dass ich mir bei diesen Antworten schwer tue, liegt nicht nur an meinem Job, der mir viele verschiedene Lösungen aufbringt, sondern ...

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Ich werde oft gefragt, was meiner Meinung nach der perfekte Anzug, die perfekten Jeans oder Ähnliches sei. Dass ich mir bei diesen Antworten schwer tue, liegt nicht nur an meinem Job, der mir viele verschiedene Lösungen aufbringt, sondern auch daran, dass mir meistens auch wirklich mehrere Lösungen gefallen.
Die Antwort auf die Frage nach dem perfekten Sommerschuh lautet allerdings nun schon im zweiten Sommer gleich. Es sind fĂŒr mich die RIVIERAS. RIVIERAS sind die Luxusversion der Espadrilles. Vergleichbar ist bei den beiden nur die Stilrichtung, an Hochwertigkeit lĂ€sst der coole französische Slipper durch innenliegender Ledersohle und toller, wetterfester Laufsohle nichts zu wĂŒnschen ĂŒbrig. ErhĂ€ltlich sind RIVIERAS in verschiedenen Materialien wie Canvas, Bast oder Mesh und unzĂ€hlbar vielen Farbkombinationen. Super bei RIVIERAS außerdem ist, sie funktionieren nicht nur bei kurzen Hosen, sondern sehen, dank des hochwertigen Designs, mit langer Hose auch tip top aus.
Jeans, lĂ€ssiges Hemd, dazu ein Paar RIVIERAS, fertig ist der ‚Französische Riviera Chic’.
Da kann man nichts falsch machen und wenn’s nach dem Essen noch zum Strandspaziergang geht: Raus- und ReinschlĂŒpfen geht hier ganz einfach, ich hab’s gerade in St. Tropez selbst ausprobiert!

Gruß von der CĂŽte d’Azur,
Euer Uwe und seine Rivieras


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Style-Blog - 11. Apr 2012

Sommerschals

Sommer sind in der Regel heiß, Schals warm. Dass das irgendwie nicht zusammenpasst, mĂŒsste auf der Hand liegen, will man meinen. Trotzdem möchten manche MĂ€nner auch im Sommer auf den Schal nicht verzichten. Ich bin nicht ...

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Sommer sind in der Regel heiß, Schals warm. Dass das irgendwie nicht zusammenpasst, mĂŒsste auf der Hand liegen, will man meinen. Trotzdem möchten manche MĂ€nner auch im Sommer auf den Schal nicht verzichten. Ich bin nicht wirklich einverstanden, aber wenn, dann sei doch darauf zu achten, dass es sich bei einem Sommerschal um ein Accessoire handle.
Wenn uns MĂ€nnern doch sonst immer nachgesagt wird, wir wĂŒrden einen großen Bogen um Windeln machen, dann doch bitte oder zumindest auch bei den besagten Sommerschals. Die sollten dekorativ sein und eben nicht aussehen wie die Windel aus dem Kinderwagen der Tochter.
Da ich das Thema kritisch betrachte, gibt es wenigstens Tageszeiten oder WindstÀrken, die beachtet werden können, um einen Schal im Sommer zu erklÀren.

Wie binden?
So:

Oder so:

FĂŒr alle anderen wĂ€re da nur noch zu sagen: genießt das Wetter, die Sonne und auch mal etwas frischen Wind um den Hals. Ohne Schutz, ohne Windel, einfach so.

Gruß,
Euer Uwe


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Style-Blog - 04. Apr 2012

Stockholm vÄr

Obwohl es bei uns zu Lande auch schon zu FrĂŒhlingsgefĂŒhlen kommt, hat man bei den ersten Sonnenstrahlen immer Lust, einen kleinen Trip zu machen. Übers Wochenende. Eine andere Stadt, neue EindrĂŒcke sammeln, einfach den Tag genieß...

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Obwohl es bei uns zu Lande auch schon zu FrĂŒhlingsgefĂŒhlen kommt, hat man bei den ersten Sonnenstrahlen immer Lust, einen kleinen Trip zu machen. Übers Wochenende. Eine andere Stadt, neue EindrĂŒcke sammeln, einfach den Tag genießen. Was ich jedem empfehlen kann fĂŒr so einen Wochenendtrip, ist Stockholm. Ich mag die Stadt und finde, dass Stockholm im FrĂŒhling besonders schön ist. Die freundlichen Leute, sowie das von Wasser geprĂ€gte Stadtbild, das ein bisschen an Venedig erinnert, machen Stockholm zu einer Stadt, die entspannt.
Hier meine Tipps, vielleicht gefallen sie euch auch:
Zum Schlafen gehe ich ins STORY HOTEL, das ist jung, modern und preislich absolut ok. Die Zimmer variieren und somit ist fĂŒr jeden etwas dabei, von der Suite bis zum Mini-Zimmer mit Stockbett, alle im coolen Schweden-Design.
Als Restaurant-Tipp hĂ€tte ich das URBAN DELI anzubieten: hier ist alles BIO, das Fleisch, der Fisch, das GemĂŒse. Rechtzeitig reservieren, denn ich bin nicht der einzige, der es mag, das URBAN DELI ist beliebt. Vorschlag hier: der Jamon Iberico.
Wer danach noch weiter möchte, kann ins RICHE. Das sind zwei Bars in einer. Ein typischer Afterwork Spot, funktioniert aber auch am Wochenende. Die GĂ€ste sind interessant und ein wenig alternativ, man sieht also eher den KĂŒnstler als den Businessman, aber auch hier gilt: die gute Mischung macht’s. Auf jeden Fall ist gute Musik mit immer wechselnden jungen DJ’s geboten.
An dieser Stelle, als anderen Nightlife Tipp, hĂ€tte ich das ROSE erwĂ€hnt, allerdings hat mir meine liebe Freundin und ehemalige bungalow. Mitarbeiterin, die gebĂŒrtige Stockholmerin ist, letztens erst erzĂ€hlt, dass die ROSE Inhaber in den nĂ€chsten Tagen einen neuen Club eröffnen, das FOU. Nachdem das ROSE ganz gut gemacht war, kann man das FOU sicher getrost mal ausprobieren.
So, jetzt noch etwas fĂŒr den Spaziergang tagsĂŒber:
Die ÖSTERMALMSHALLEN im Stadtteil Östermalm, ist eine schöne Markthalle mit Schwedischer Feinkost. Durchlaufen, essen und abschalten. Hier gibt es alles, was den schwedischen Gaumen erfreut.
Ganz nahe der Halle, wenn man Richtung Wasser lĂ€uft, kommt man zu Svenskt Tenn, ein Interior Shop, der Möbel, Lampen, Kissen, Taschen, BĂŒcher, Vasen und vieles mehr zum Verkauf anbietet. Wer schwedisches Design mag, wird hier sicher etwas finden, das er sich selbst oder als Geschenk nach Deutschland mitbringen kann.

So, ich vermute das Wochenende ist voll, falls doch noch Zeit ist, ans Wasser sitzen und die Aussicht genießen.

Hej dĂ„, Viel Spaß !

Gruß,
Euer Uwe


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Style-Blog - 22. Mrz 2012

Die kurze Hose

Der Sommer steht in den Startlöchern und die damit alljĂ€hrlich auftauchende Frage: Darf ein Mann ‚unten ohne’, oder nicht? GrundsĂ€tzlich natĂŒrlich ja. Zu beachten gibt es da eigentlich nur die LĂ€nge, so stehen „Short ...

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Der Sommer steht in den Startlöchern und die damit alljĂ€hrlich auftauchende Frage: Darf ein Mann ‚unten ohne’, oder nicht? GrundsĂ€tzlich natĂŒrlich ja.
Zu beachten gibt es da eigentlich nur die LĂ€nge, so stehen „Short Shorts“ etwa vor allem MĂ€nnern mit muskulösem Bein.
Mir persönlich gefĂ€llt es am besten, wenn die Hose eine gute Handbreit ĂŒberm Knie aufhört. Ich denke, dass ist modern und passt auch zu mir und meinem Bein.
Ob das fĂŒr jeden so gilt, ist natĂŒrlich schwer zu sagen. Das variiert nach KörpergrĂ¶ĂŸe und nach Typ. Man muss sich wohl fĂŒhlen und sich im Spiegelbild wiedererkennen, dann wird die LĂ€nge schon stimmen.
Was das passende Schuhwerk angeht, so ziehe ich Sneaker genauso gerne wie einen Lederschuh dazu an, denn kombiniert man zur kurzen Hose ein cooles Sakko mit Pochette, ist man, meiner Meinung nach, im Sommer genauso angezogen wie mit einer langen Hose.

In diesem Sinne muss an dieser Stelle nur an die Sonne appelliert werden, wir sind bereit.

Gruß,
Euer Uwe

Style-Blog - 16. Mrz 2012

Pochette vs. Kra-What

Wie stellt ihr euch den perfekten Gentlemen vor?‹ Schwebt euch auch ein Bild von James Stewart, Clark Gable oder James Bond vor? Was diesen Protagonisten bei ihren stilsicheren Auftritten nie gefehlt hat, ist nun wieder auf Vormarsch in die ...

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Wie stellt ihr euch den perfekten Gentlemen vor?‹ Schwebt euch auch ein Bild von James Stewart, Clark Gable oder James Bond vor? Was diesen Protagonisten bei ihren stilsicheren Auftritten nie gefehlt hat, ist nun wieder auf Vormarsch in die KleiderschrĂ€nke eines jeden modebewussten Mannes: Das Einstecktuch, oder Pochette.

Auch hier gilt das Gleiche wie bei dem Krawatten – Comeback, ĂŒber das ich unlĂ€ngst geschrieben hatte: Tragen darf und soll es heute jeder, ohne auf die Beförderung zum Bankvorstand oder den Oscar warten zu mĂŒssen. Casual funktioniert das Einstecktuch zum gewaschenen Baumwollsakko genauso gut wie elegant kombiniert zum Wollanzug.

Neu ist hier: Hat man frĂŒher Krawatte und Tuch farblich aufeinander abgestimmt, so „provoziert“ man heute ganz bewusst damit, nicht nur verschiedene Farben sondern auch unterschiedliche Materialien miteinander zu kombinieren. Falttechniken gibt es viele, ich habe euch hier mal einen Guide mit den wichtigsten zusammengestellt. Aber psssssttt, unter uns: Erlaubt ist Alles! Man darf auch gerne, praktisch ohne Hinschauen, das Tuch ganz einfach einstecken.

Viel Spass!

Ps: Besagter Mitarbeiter im Blogbeitrag ĂŒber Krawatten trĂ€gt jetzt ĂŒbrigens auch Pochette. Wann immer er nur kann. Freut mich.

Gruß,

Euer Uwe


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Style-Blog - 13. Mrz 2012

Kony 2012

In den letzten Tagen kam ich nicht darum herum, zu erfahren, wer oder was Kony 2012 ist. Nahezu alle bekannten Facebook-Nutzer hatten ein Video geteilt, spĂ€ter las ich auch darĂŒber in den Printmedien. Ich nahm mir die Zeit, ...

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In den letzten Tagen kam ich nicht darum herum, zu erfahren, wer oder was Kony 2012 ist. Nahezu alle bekannten Facebook-Nutzer hatten ein Video geteilt, spĂ€ter las ich auch darĂŒber in den Printmedien.
Ich nahm mir die Zeit, um den 30 minĂŒtigen Film von Invisible Children GrĂŒnder Jason Russell anzusehen.
Russell stellt in dem Film Joseph Kony vor, einen gesuchten RebellenfĂŒhrer aus Uganda, gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim Internationalen Strafgerichtshof vor. Unter anderem wegen vorsĂ€tzlicher Tötung, Versklavung, Zwangsprostitution, Vergewaltigung, Zwangsrekrutierung von Kindern ect. – die Liste ist lang.

Ich weiß von Kony dank Invisible Children.
Die Idee von Invisible Children ist es, auf Kony aufmerksam zu machen, um ihn besser fassen zu können, jeder Mensch soll wissen, wer er ist und wie er aussieht. BerĂŒhmte Testimonials wie George Clooney oder Oprah Winfrey erwĂ€hnen ihn, große Politiker folgen. Die Organisation produzierte ein „Action Kit“, das man fĂŒr 30 Dollar im Netz bestellen kann, mit Materialien wie Plakaten, Aufklebern und ArmbĂ€ndern und ruft die Nacht des 20. April als jene auf, in der man sich kollektiv auf der ganzen Welt zusammen tun und dieses Material auf der Straße verbreiten soll.

Der Film fordert den Zuschauer auf, selbst aktiv zu werden und sich an der Kampagne von Invisible Children zu beteiligen, das finde ich toll und möchte dies hiermit persönlich unterstĂŒtzen.

Ist der Film die Lösung der Probleme in Uganda? Ist Konys mögliche Verhaftung die Lösung? Das kann ich leider nicht sagen, vor allem aber ist diese Aktion eines: Ein Denkanstoß und die Erinnerung daran, dass heute, mehr als zuvor, alles möglich sein kann. Wir können etwas bewegen.
Interessiert euch.

Gruß,
Euer Uwe

HIER der Link zum Film


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Style-Blog - 08. Mrz 2012

Homerun

Ich bin oft unterwegs und ich habe Freude daran, aber ich muss sagen, ich fĂŒhle mich wohl in meiner gewohnten Umgebung. Beachtet, mit Namen angesprochen. Ich merke das immer wieder, das letzte Mal erst heute Morgen beim Gang ...

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Ich bin oft unterwegs und ich habe Freude daran, aber ich muss sagen, ich fĂŒhle mich wohl in meiner gewohnten Umgebung. Beachtet, mit Namen angesprochen.

Ich merke das immer wieder, das letzte Mal erst heute Morgen beim Gang zu meinem BĂ€cker. Aus der Entfernung sehe ich, dass die Dame hinter der Theke schon zum To-Go-Becher greift und auf den roten Knopf an der Maschine drĂŒckt, als sie mich auf der gegenĂŒberliegenden Seite erblickt. Das bereitet mir mein erstes LĂ€cheln an diesem Morgen. Wie viele Gesichter mit dazugehöriger Kaffee- oder Brötchensorte sie wohl kennt?

Ich komme herein, ein wechselndes „Guten Morgen“ und sie fragt, rein anstandshalber, „American Coffe mit Milch, Herr Maier?“ „Ja, gerne“ erwidere ich.

Nun, manch einen stört es, wenn er merkt, dass es da noch jemanden gibt, der seine Gewohnheiten oder seinen Geschmack kennt, mich nicht. Im Gegenteil.

Mit meinem Kaffee in der Hand laufe ich zum Fitnessstudio, wo ich nett angelĂ€chelt und mit Namen begrĂŒĂŸt werde.

Mein zweites LĂ€cheln heute Morgen macht sich auch auf meinem Gesicht breit und ich denke mir ohne zu viel Nostalgie „Zuhause ist’s doch am Schönsten“.

Gruß,

Euer Uwe

Style-Blog - 03. Mrz 2012

Gib dem Affen Zucker…

Ich bin Sportler und stehe dem Alkohol nicht wirklich nahe, aber wenn es einmal ein Drink nach dem Essen sein darf, dann am liebsten Gin Tonic und weil ich aus Genuss trinke, bin ich wÀhlerisch. Seit zwei Jahren ...

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Ich bin Sportler und stehe dem Alkohol nicht wirklich nahe, aber wenn es einmal ein Drink nach dem Essen sein darf, dann am liebsten Gin Tonic und weil ich aus Genuss trinke, bin ich wÀhlerisch.

Seit zwei Jahren gibt’s Gin bei mir aus der Region. Monkey 47 wird im Schwarzwald von meinem lieben Freund Alexander Stein produziert und ist zum richtigen PrĂ€miensammler avanciert. Zu Recht. Er hat eine junge, aber liebevolle Geschichte,  wonach sein Erfinder ein britischer Commander war, der nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland blieb, um von Berlin in den schönen Schwarzwald zu ziehen. Aus dem Commander wurde ein Gastwirt, aus dem EnglĂ€nder allerdings nur fast ein Deutscher, denn die Liebe zum Gin ließ er sich nicht nehmen und brannte ihn sich eigenhĂ€ndig.

Um die Jahrhundertwende fand man in einem alten, mittlerweile verlassenen Landgasthof die Rezeptur. Der Rest ist Geschichte.

Was den Affengin einzigartig macht? Schwarzwald-FrĂŒchte und GewĂŒrze wie Wacholder- oder Preiselbeere. Die 47 steht fĂŒr die Anzahl der Aromen in diesem besonderen Gin.

Wie der Affe auf die Flasche kommt? Besagter Commander war nach Kriegsende maßgeblich am Wiederaufbau des Berliner Zoos beteiligt und ĂŒbernahm in diesem Zuge die Patenschaft fĂŒr einen kleinen Javaneraffen, dem er den Gin widmete.

Auch wenn der kleine Affe sicherlich, oder hoffentlich, nie in den Genuss kommen durfte, danken wir ihm doch fĂŒr den lustigen Namen.

Der Gin schmeckt mir wirklich gut. Sehr feine, qualitativ hochwertige Zutaten werden verwendet und das schmeckt man auch.

Viel VergnĂŒgen beim Probieren.

Gruß,

Euer Uwe


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